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Jahresbericht 2009

Christbaumsammelaktion 10. Januar 2009
 

Bei eisigen Temperaturen führten wir am 10.01. unsere alljährliche Christbaumsammelaktion durch. 
Wir möchten uns hiermit bei allen bedanken, die die Jugendfeuerwehr mit einer Spende unterstützt haben. 

 

Christbaumsammelaktion


Markungsputzede 21. März 2009
 

Am 21. März nahmen wir wieder an der von der Gemeindeverwaltung im zweijährigen Rhythmus organisierten Markungsputzede teil. Hierbei wurde die Gemarkung in "Putzbezirke" aufgeteilt und jeder teilnehmenden Gruppierung ein Bezirk zugeteilt. Wie in den vergangenen Jahren sollten wir die Beurener Steige von Unrat befreien. Anschließend wurden alle ca. 80 Teilnehmer noch zu einem Vesper in den Bauhof eingeladen.


 

Gruppenbild 

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Kreispokalwettbewerb 09. Mai 2009
 

Am Samstag, den 09. Mai wurde bei strahlendem Sonnenschein in der Stadt Owen der 19. Kreispokalwettbewerb ausgetragen. Gestartet wurde in zwei Altersklassen, von 10 bis 14 Jahren und von 15 bis 18 Jahren.

Insgesamt nahmen 223 Teilnehmer aus 25 Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Esslingen teil.

Die Jugendfeuerwehr Beuren belegte bei den jüngeren in zwei gemischten Mannschaften (Beuren-Wendlingen und Beuren-Schopfloch) die Plätze 17 und 25 von 32 Mannschaften. Hier mussten 7 Stationen durchlaufen werden, wo es um feuerwehrtechnisches Verständnis, Teamfähigkeit, Allgemeinwissen und Geschicklichkeit ging. Die Jugendfeuerwehrler mussten unter anderem Nationalflaggen erkennen und den zugehörigen Staat nennen, vorgegebene Feuerwehrarmaturen mussten möglichst schnell zusammengebaut werden, es mussten verschiedene Knoten gebunden werden und Nägel in einem Baumstumpf mit möglichst wenig Schlägen versenkt werden. Da in der jüngeren Altersklasse alle Teilnehmer unserer Jugendfeuerwehr das erste Mal bei einem Kreispokalwettbewerb dabei waren, war dies doch eine beachtliche Leistung.

In der Altersklasse von 15 bis 18 Jahren, wo wir den 9. Platz belegten musste ein Parcours mit 6 Stationen möglichst schnell abgearbeitet werden. Hier wurde noch mehr Zusammenarbeit, Schnelligkeit, Geschick und feuerwehrtechnisches Wissen abverlangt. Stationen wie Saugschläuche kuppeln, über einen gespannten Schlauch balancieren oder mit Wasser gefüllte Luftballons auf einer Trage über verschiedene Hindernisse zu transportieren wurden durchlaufen.

 

 

 

Kreispokalwettbewerb

 


10. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Beuren von 04. bis 07. Juni 2009
 

Vom 4. bis zum 7. Juni fand in Beuren das 10. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Esslingen statt. Die erwartete Teilnehmerzahl wurde mit 470 Teilnehmern aus 31 Feuerwehren nochmals übertroffen. Nachdem am Donnerstag bereits ab 10 Uhr die ersten Jugendfeuerwehren anreisten konnte das Lager um 18.00 Uhr offiziell eröffnet werden. Da Freitagabend kein weiteres Programm geplant war konnten bei gemütlichem Zusammensein rund ums Lagerfeuer über die Ortsgrenzen hinaus Kontakte zu anderen Feuerwehren gepflegt werden.

Der Freitag startete dann mit einem, von der DLRG Ortsgruppe Neuffen/Beuren ausgerichteten, Schwimmwettbewerb in der Kleinschwimmhalle. Die Organisatoren der DLRG hatten sich einige interessante Spiele überlegt, die dann von den Mannschaften möglichst schnell absolviert werden mussten. Nachmittags starteten bei sommerlichen Temperaturen die Vorrundenspiele des Volleyball-Turniers auf der Wiese hinter dem Zeltplatz. Ein zusätzliches Spiel DLRG gegen Kreisjugendleitung der Feuerwehr konnte das DLRG knapp für sich entscheiden.

Am Abend fand dann ein Open-Air-„Wetten, dass…?“ statt. Markus Taxis führte als Moderator durch den Abend und stellte einige Interessante Wetten vor, die dann von Vertretern der einzelnen Jugendfeuerwehren durchgeführt wurden. So mussten in einer bestimmten Zeit eine bestimmte Anzahl Luftballons bis zum Platzen aufgeblasen, oder Getränkekisten gestapelt werden. Als Wettpaten waren der stellvertretende Kreisbrandmeister und Stadtbrandmeister von Nürtingen Jürgen Burkhardt und Christian Frasch, stellv. Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Esslingen-Nürtingen, geladen.

 

Zeltlager

 

Bereits um die Mittagszeit hatte die Kreisjugendleitung eine „Zeltlagerwette“ ausgerufen. Es wurde gegen alle teilnehmenden Jugendfeuerwehren gewettet, dass sie es nicht schaffen, 12 ihrer Bürgermeister am Ende der „Wetten, dass…?“-Veranstaltung zu präsentieren. Jedoch konnten schließlich 18 Bürgermeister zum Kommen bewegt, und auf der Bühne begrüßt werden. Aus Beuren waren sowohl Bürgermeister Erich Hartmann, der erst kurz zuvor aus dem Urlaub zurückgekehrt war, als auch sein Stellvertreter Bernhard Klass vertreten.

Aufgelockert wurde der Abend durch mehrere Karaoke-Einlagen verschiedener Jugendfeuerwehrler.

Am Samstag früh fanden dann die weiteren Ausscheidungsspiele des Volleyball-Turniers statt. Aufgrund des andauernden Regens waren unsere Volleyballplätze jedoch nicht bespielbar. Glücklicherweise erhielten wir von der Gemeindeverwaltung kurzfristig die Erlaubnis, die weiteren Volleyball-Spiele in der Sporthalle abzuhalten. Nach dem Mittagessen startete unser großes Dorfspiel mit 44 Mannschaften. Hier waren verschiedenste Stationen wie Holz auf Länge zusägen, Feuer machen, Saugschläuche zu einem Ring kuppeln, Bogenschießen oder Bobby-Car-Rennen zu lösen. Außerdem mussten auf dem Weg einige Fragen beantwortet und ein gekochtes Ei organisiert werden. An dieser Stelle im Namen aller Mannschaften nochmals vielen Dank an sämtliche Spender von gekochten Eiern in Beuren und Balzholz. Beim Dorfspiel belegte unsere Nachbarfeuerwehr Erkenbrechtsweiler die Plätze eins und zwei, vor dem Drittplatzierten, der JF Kirchheim-Jesingen.

Mit einem „Open-Air-Kino“, das leider sprichwörtlich ins Wasser fiel und im großen Verpflegungszelt abgehalten werden musste, ließen wir den Abend dann ausklingen. 

Am Sonntag fand nach dem Frühstück ein ökumenischer Gottesdienst statt, der von Herrn Pfarrer Stiehler und Frau Rupple abgehalten wurde. Unterstützt wurden diese von einer Band aus Kohlberg. Da die Gefahr eines erneuten Regenschauers bestand wurden die Zelte der Teilnehmer bereits vor dem Mittagessen abgebaut. Nach dem Mittagessen fand noch die Siegerehrung und eine offizielle Verabschiedung der Teilnehmer statt. Anschließend begaben sich alle Jugendfeuerwehren auf die Heimreise. 

So hatten wir trotz des durchwachsenen Wetters vier schöne Tage zusammen und freuen uns bereits auf das 11. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in zwei Jahren.

Die Kreisjugendleitung und die Feuerwehr Beuren bedanken sich bei folgenden Personen, Firmen und Institutionen für die Unterstützung, die es uns ermöglicht hat, mit 470 Teilnehmern aus 31 Feuerwehren vier schöne Tage zu verbringen.

Wir bedanken uns bei: 

- Der Familie Schnerring (Haldenhof)
- Der Firma Klass
- Der Firma Kerner
- Der Firma Oswald
- Der Firma Maier
- Dem Getränke Stollen
- Der Bäckerei Walter
- Der Gemeindeverwaltung
- Dem TSV Beuren
- Dem Tennisverein Beuren
- Der DLRG Ortsgruppe Neuffen/Beuren
- Frau Rupple
- Herrn Pfr. Stiehler
- Allen Helfern aus den Reihen der aktiven Abteilung
- Allen sonstigen Helfern


 


3. Hüttenwochenende in Albstadt-Onstmettingen von 10. bis 12. Juli 2009
 

Von 10. bis 12. Juli 2009 fand unser drittes Hüttenwochenende statt. Diesmal in Albstadt-Onstmettingen, bei Balingen. Außer der Jugendfeuerwehr waren noch ein Großteil der aktiven Kameraden und ehemaligen Jugendfeuerwehrler, sowie deren Familien dabei. Am Freitagnachmittag starteten wir in mehreren Fahrgemeinschaften am Feuerwehrhaus in Beuren. Zirka eineinhalb Stunden später kamen wir dann an der „Fuchsfarm“, einer Jugendhütte des Albvereins an. Da für Freitagabend kein weiteres Programm geplant war konnte sich, wer wollte, beim Bogenschießen versuchen. Nachdem das Lagerfeuer entzündet war, grillten wir dort unser Abendessen und ließen den Abend gemütlich ausklingen. 

Am Samstag war dann frühes aufstehen angesagt. Um 8 Uhr brachen wir bereits nach Gutenstein an der Donau auf, wo wir zum Kanu fahren angemeldet waren. Bei mäßigen Temperaturen, aber immerhin ohne Regen, ruderten wir dann los in Richtung Sigmaringen, nachdem jeder seinen Platz in den Booten gefunden hatte. Vorher wurden wir noch einer ausführlichen Einweisung unterzogen. Es mussten auf der Fahrt zwei Wehre überquert werden. Am ersten Wehr trugen wir die Boote über den Landweg um das Wehr herum. Am zweiten Wehr konnten wir auf einer angebauten Bootsrutsche ohne aussteigen am Wehr vorbei „schießen“. Das Wetter besserte sich und die Sonne kam immer mehr hinter den Wolken hervor, sodass die Kameraden, die auf der Fahrt kenterten auch mehr oder weniger schnell wieder trockneten. Die Besatzung eines Kanus verhinderte das trocknen jedoch durch grandiose vier Kenterungen. 

Angekommen am Campingplatz in Sigmaringen stärkten wir uns mit einem Vesper und begaben uns pünktlich um 14.00 Uhr zum Hochseilgarten Sigmaringen. Dort bekamen wir dann eine sehr ausführliche Einweisung, wurden aber später mit der Schiffschaukel entschädigt. In der Schiffschaukel wird man nacheinander in einer speziellen Anlage an einem Seil 10 Meter wie ein Pendel hinaufgezogen. Nach der Freigabe durch einen Verantwortlichen muss man sich mit einer Auslöseschnur ausklinken und pendelt dann die 10 Meter abwärts. Einige Wagemutige ließen sich sogar kopfüber ausklinken. Die Jüngeren besuchten in dieser Zeit einen zweiten, benachbarten Kinder-Hochseilgarten. Wer nicht schiffschaukeln wollte oder diese bereits absolviert hatte konnte weiter in den Eigensicherungsbereich. Hier handelt es sich um einen Hochseilgarten mit zwei Ebenen. Die untere Ebene befindet sich auf ca. 4, die obere auf ca. 8 Metern Höhe. 

An der Fuchsfarm zurück gaben sich dann einige den Rest bei Fußball und Volleyball, sodass vor allem die Jüngeren sehr bald nach dem Abendessen ins Bett gingen. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde wieder ein Lagerfeuer entzündet und es wurde Stockbrot gebacken. 

Der Sonntag brachte vor allem vormittags sehr regnerisches Wetter mit sich, was dann leider zum Wegfall des geplanten Volleyball-Turniers führte. Ein aus gruppendynamischen Spielen bestehendes „Ersatzprogramm“ für die Jugendfeuerwehr und sonstige jüngere Teilnehmer lockerte den Vormittag jedoch auf. Nach dem Mittagessen brachten wir die Hütte wieder in blitzblanken Zustand und brachen nach dem obligatorischen Abschiedsfoto in Richtung Heimat auf. Dort angekommen vernichteten wir noch das restliche Grillgut und ein sehr schönes und abwechslungsreiches Wochenende ging zu Ende.

 

 

Hüttenwochenende

 


3. 24-Stunden-Übung "Berufsfeuerwehr Neuffener Tal" von 17. bis 18. Oktober 2009
 

Am Wochenende vom 17. zum 18. Oktober führte die Jugendfeuerwehr Beuren zum dritten Mal eine gemeinsame „24-Stunden-Übung“ mit den Jugendfeuerwehren Neuffen, Frickenhausen und Kohlberg und dem Jugendrotkreuz Linsenhofen durch. 

Dieses Projekt fand zum ersten Mal im Jahr 2005 statt und wird seitdem im zweijährigen Rhythmus ausgetragen. 

In diesen 24 Stunden werden alle anfallenden Übungseinsätze von der fiktiven „Berufsfeuerwehr Neuffener Tal“ abgearbeitet, die aus vier Wachen besteht.
Hauptwache ist das Feuerwehrhaus in Neuffen, wo die integrierte Leitstelle untergebracht ist. Hier laufen die Notrufe auf und die Disponenten, die im Wechsel von verschiedenen Jugendfeuerwehren gestellt werden entscheiden, welche Wache alarmiert wird. Bei größeren Übungseinsätzen können über die Leitstelle in Neuffen auch weitere Kräfte nachalarmiert werden.

 

 Antreten

 

Nachdem am Samstag morgen um 8.30 Uhr in Neuffen die 24h-Schicht offiziell eröffnet wurde begaben sich alle Jugendlichen und ihre Betreuer in die entsprechenden Feuerwehrhäuser. Anschließend wurden die Schlafgelegenheiten für die Nacht eingerichtet und letzte Vorbereitungen getroffen. Nun stand Unterricht auf dem Dienstplan. Thema waren tragbare Feuerlöscher.

Für die Abteilung Beuren ließ der erste Einsatz nicht lange auf sich warten. Der Bewohner eines Hauses in der Mühläckerstraße hatte in der Leitstelle in Neuffen angerufen und einen wegen des anhaltenden Regens vollgelaufenen Keller gemeldet. Sofort rückten drei Fahrzeuge aus um den „Keller“ auszupumpen. Kurz darauf lief schon der zweite Notruf auf. Ausgelaufenes Benzin hatte sich in der Nähe des Feuerwehrhauses entzündet. Dieses konnte jedoch schnell mit Hilfe von Pulverlöschern unter Kontrolle gebracht werden.

 

24 Stunden Übung

 

Um 11.45 Uhr gab die Leitstelle in Neuffen Vollalarm für die Abteilungen Beuren, Neuffen und das Jugendrotkreuz in Linsenhofen. Im Kellergeschoss der Hauptschule in Neuffen war ein Brand ausgebrochen und mehrere Personen wurden vermisst. Sofort rückten wir zur Überlandhilfe nach Neuffen aus. Durch den raschen Eingriff aller Beteiligten konnten die Personen zügig gerettet und dem JRK übergeben, und der Brand gelöscht werden.

Um 15.00 Uhr stand dann die große Schauübung aller Abteilungen in Kohlberg an der Jusihalle an. Angenommen wurde, dass bei einer Veranstaltung Feuer ausgebrochen war und das gesamte Gebäude so schnell verraucht wurde, dass sich einige Personen nicht mehr ins Freie retten konnten. Hauptaugenmerk lag somit auf der schnellen Rettung aller Vermissten. Während die JF Kohlberg durch den Haupteingang der Jusihalle vorging stellte die JF Frickenhausen eine Wasserversorgung aus dem Ort her. Die JF Neuffen ging über einen Hintereingang in die Umkleidekabinen vor. 

Unsere Aufgabe war die Rettung vermisster Personen aus dem Küchenbereich, sowie die Brandbekämpfung in diesem Gebäudeteil. Schnell konnten alle Verletzten dem Jugendrotkreuz übergeben werden. In einer kurzen Ansprache nach der Übung lobte Arnold Luisoder, Kommandant der Feuerwehr Kohlberg, das Zusammenspiel der verschiedenen Jugendfeuerwehren bei der Schauübung und die Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehren im Neuffener Tal, die ein kennen lernen untereinander fördere. Dies erleichtere auch später die Zusammenarbeit im aktiven Dienst bei überörtlichen Einsätzen.

Wieder zurück in Beuren stand Sport auf dem Dienstplan. Bei mehreren Runden Völkerball vor dem Feuerwehrhaus traten zwei gemischte Mannschaften aus Jugendlichen und Betreuern gegeneinander an. 

Um 18.20 Uhr wurde dann über die Leitstelle zu einem Brand in der Tiefenbachstraße gerufen. Auf dem Lagerplatz der Firma Klass war ein Feuer ausgebrochen. Da für den 17. Oktober auch eine Übung der aktiven Abteilung angesetzt war rückten nun zum ersten Mal in der Geschichte der Jugendfeuerwehr die Jugendfeuerwehr und die aktive Feuerwehr zu einem gemeinsamen Übungseinsatz aus. Die Gruppen wurden so ausgelost, dass jedem aktiven Truppführer ein Jugendlicher Truppmann zur Seite stand. Mit vier Fahrzeugen konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und ein Verletzter gerettet werden. Sowohl von Seiten der aktiven Abteilung, als auch von Seiten der Jugendfeuerwehr wurde diese gemeinsame Übung sehr gelobt.

Anschließend wurde im Feuerwehrhaus gemeinsam gegrillt.

Um 21.45 Uhr wurde dann ins Thermalbad gerufen. Mehrere Brandmelder hatten Alarm geschlagen. In kleineren Gruppen mussten die Jugendlichen in den weitläufigen Technikanlagen der Panoramatherme die ausgelösten Melder finden. Dies gestaltete sich zum Teil schwierig, da zum einen im Keller der Panoramatherme sehr hohe Temperaturen herrschen und zum anderen die Melder hinter den Technikanlagen oft nur schwer zu finden sind.

Der letzte Übungsalarm an diesem Tag ging für die Abteilung Beuren um 23.30 Uhr ein. Auf der Verbindungsstraße von Beuren ins Tiefenbachtal hatte sich auf Höhe des Abzweigs zum Grünschnittsammelplatz ein Verkehrsunfall ereignet. Eine Person war eingeklemmt. Zügig wurde die eingeklemmte Person aus ihrer Lage befreit und mit drei weiteren Verletzten dem dazu gerufenen Jugendrotkreuz übergeben. Ein Fass mit auslaufendem Gefahrgut wurde abgedichtet.

 

Übung bei Nacht

 

Doch die Nacht war für die meisten Teilnehmer nicht besonders lang. Bereits um 5.30 Uhr wurden alle Abteilungen zur Überlandhilfe nach Neuffen gerufen. Bei der Reithalle war ein Feuer ausgebrochen, durch einen Verkehrsunfall war Öl ausgelaufen und mehrere Personen waren unter Schock weggelaufen und mussten gesucht werden. Trotz der frühen Stunde konnte der Einsatz zügig abgearbeitet werden. Direkt im Anschluss traf man sich in Neuffen zum gemeinsamen Frühstück. Um 8.30 Uhr wurde die 24h-Schicht dann offiziell beendet. 

Doch natürlich mussten noch alle Fahrzeuge und Gerätschaften wieder gereinigt und aufgerüstet werden, bevor dann ca. 10.00 Uhr alle den Heimweg antreten konnten.

 

 

Gruppenbild

 


Besichtigung der Flughafenfeuerwehr Stuttgart 13.12.2009
 

Am Sonntag, den 13.12.09 besichtigte die Jugendfeuerwehr und ein Teil der aktiven Kameraden die Flughafenfeuerwehr in Stuttgart. Nachdem wir die Sicherheitsschleuse in Terminal 3 passiert hatten wurden wir von einem Mitarbeiter der Flughafenfeuerwehr mit dem Bus abgeholt und zur Feuerwache gefahren. Dort konnten wir einen Teil der Feuerwache und die Fahrzeuge besichtigen. Außerdem gewannen wir anhand von Bildern einen Eindruck von größeren Einsätzen der letzten Jahre und vom Einsatzspektrum der Flughafenfeuerwehr. Die Flughafenfeuerwehr hat im Jahr zwischen 4000 und 5000 Einsätze zu bewältigen, wovon etwa ein drittel in den Bereich Rettungsdienst fallen. Beeindruckend ist außerdem die gesetzliche Auflage, an jeder Stelle des Rollfeldes in maximal zwei Minuten den ersten wirksamen Löschangriff beginnen zu können. Hierzu hat die Flughafenfeuerwehr vier fast baugleiche Flugfeldlöschfahrzeuge mit je einem Gesamtgewicht von 42 Tonnen und einem Wasservorrat von 25000 Litern. Das Wasser, das bei Bedarf auch zu Löschschaum gemischt werden kann ist bei Volllast der Pumpe bereits nach zwei Minuten vollständig aufgebraucht.

Hier die Teilnehmer nach der Besichtigung:

Gruppenbild auf dem Flughafengelände